Dienstag, 22. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Jesus ist kommen, Grund aller Freude! Das ist es, worum es Weihnachten geht. Weihnachten ist eben nicht X-mas, kein Lichterspektakel mit Glühwein und Spekulatius und Weihnachtsmarkt, sondern ein freudiges Erinnerungsfest für Insider. Insider? Ja, jeder, der an Jesus Christus als den Heiland und Retter glaubt, ist ein solcher. Aber es ist seltsamerweise so, dass wesentlich mehr Menschen, die mit Weihnachten nicht mit Jesus Christus in Verbindung bringen, Weihnachten feiern wollen als solche, die sich immer wieder darüber freuen, dass Jesus auf die Welt gekommen ist, um jeden, der an IHN glaubt, zu einem Gotteskind zu machen. Weihnachtsbaum und gemütliches Kaminfeuer helfen, die Gedanken vom Alltag zu lösen und über den wahren Sinn von Weihnachten nachzudenken. Techno-Lichterspektakel wie im Video haben mit Weihnachten nur noch die Jahreszeit gemein und sollen wohl ein Ersatz für Narzisten sein, die mit dem echten Weihnachten nichts mehr anfangen können.

Montag, 7. Dezember 2009

Mittwoch, 4. November 2009

Wein-Geschmacks-Navigator


Man kann sich die charakteristischen Geschmacksnoten verschiedener Rotweine gut darstellen lassen...
http://tashian.com/wine-flavors/

Montag, 2. November 2009

Krass!

Bitte nicht erschrecken!

Samstag, 31. Oktober 2009

Umlackierung


So sieht das Eisenschwein nach der Umlackierung aus.

Montag, 26. Oktober 2009

Lieblingsauto


Suche solch einen (fahrbereiten) Citroen-HY-Bus - die sind in Deutschland echt selten geworden. Sollte noch nicht durchgerostet sein.

Trennungsschmerz

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Dietrich Bonhoeffer

Montag, 12. Oktober 2009

Freitag, 9. Oktober 2009

Glück?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

Erasmus von Rotterdam

Das Eisenschwein läuft wieder in der freien Natur herum!

Seit ein paar Wochen läuft mein Eisenschwein wieder. Im täglichen Einsatz und (Fahrt zur Arbeit, einkaufen fahren etc.) und bei Touren im Odenwald lief es zuverlässig. Bei Gelegenheit will ich die Vergaser noch feinabstimmen.

Dienstag, 4. August 2009

Jungle drum - Emiliana Torrini

Sonntag, 2. August 2009

Eisenschwein-Entzug

Im letzten Herbst hatte ich ja mein Eisenschwein gekauft, in der Hoffnung, viel Freude beim Herumfahren mit diesem Motorrad zu haben.
Die Überführungsfahrt von Norddeutschland bis nach Hause war ja schon ein teilweise frustierendes Abenteuer, aber danach stellte ich fest, dass die Motorleistung weit unterhalb der in den Papieren eingetragenen Werte lag.
Über das Internet fand ich Kontakt zu einem XS-Stammtisch in der Nähe von Bad Kreuznach, etwa 100 km von zu hause entfernt. Die Stammtisch-Kollegen schauten nach und taten ihr bestes, aber es wurde nicht besser.
Da die Farbe (gelb) mir sowieso nicht gefiel, der Luftfilterkasten einen Riss hatte, die montierten Koffer zu kleine Öffnungen hatten usw. beschloss ich eine Umlackierung und schaffte mir u.a. einen besser erhaltenen Luftfilterkasten an.
In der Winterpause lackierte ich die Dicke (Kosename für das Eisenschwein) also in weinrot-metallic um, dekorierte sie mit Schriftzügen und Goldstreifen, synchronisierte die 4 Vergaser, wechselte den Luftfilterkasten, machte Ölwechsel, tauschte defekte Gasschieber mit undichten Membranen aus und tat weitere Dinge und wollte im April die neue Saison mit einer Ausfahrt einläuten. Aber der Luftfilterkasten war schnell mit Sprit vollgelaufen und die Dicke lief überhaupt nicht mehr.
Nach einer Diskussion in einem Internetforum entschloss ich mich dazu, die Vergaser zu überholen - alle Einzelteile zu reinigen, defekte Teile zu ersetzen und alles neu einzustellen. Durch das Forum fand ich einen lieben Kollegen, der sich bereit erklärte, für eine Aufwandsentschädigung diese Arbeiten zu tun, da ich selbst restlos überfordert war.
Ich schickte die Vergaserbank also nach Hamburg und wartete sehnsüchtig auf die Ankunft der überholten Vergaser. Nach 8 Wochen war es soweit: die generalüberholte Vergaserbank war wieder zurück. Der liebe Kollege in Hamburg hatte sie in seinem Eisenschwein getestet - alles schien ok zu sein. Erwartungsvoll baute ich sie abends bei mir ein. Doch ruckzuck war der Luftfilterkasten wieder voll Sprit und die Dicke war nicht zum Laufen zu bewegen.
Ich baute die Vergaserbank frustiert wieder aus, kontrollierte sie, fand keinen Fehler, prüfte die Dichtheit und die Schwimmereinstellungen - alles ok. Im ausgebauten Zustand schloss ich sie am Tank an und öffnete die Benzinhähne - die Schwimmerkammern füllten sich mit Sprit, bis die Schwimmerventile schlossen.
Freudig baute ich die Vergaserbank wieder ein und startete erwartungsvoll den Motor - doch nach wenigen Sekunden starb der Motor wieder ab und aus dem Luftfiltergehäuse tropfte wieder der Sprit. Mindestens 15 Mal habe ich die Vergaserbank ausgebaut, alles kontrolliert und für gut befunden, wieder eingebaut und immer wieder das gleiche Erlebnis gehabt. Die XS-Gemeinde im Internet hat mitgefühlt und mich mit zahlreichen Tips unterstützt. Alles half nichts - die Sache schien sehr mysteriös zu sein. Inzwischen war aus Ende April schon der 19. Juli geworden - und ich war noch keinen Kilometer in dieser Saison mit der Dicken gefahren!
In meiner Verzweiflung packte ich die Vergaser wieder ein und schickte sie noch mal nach Hamburg zur Kontrolle. Als ich sie soeben mit der Post fortgeschickt hatte und mir alles noch mal durch den Kopf gehen ließ, blieb ich an den Blindnippeln am Luftfiltergehäuse hängen - ich meinte mich zu erinnern, dass die Nippel, an die zwei Vergaserschläuche angeschlossen werden, beim alten Luftfiltergehäuse Bohrungen aufwiesen, und am jetzt eingebauten Luftfiltergehäuse keine Bohrungen mehr aufwiesen, also blind waren. Und mein Motorrad war vom Untertyp 2H9, der scheinbar baugleiche aktuelle Luftfiltergehäusedeckel trug jedoch die Aufschrift 5K7 (schien von einem Schwestermodell meiner Dicken zu stammen).
Nachdem ich diese Entdeckung im Internet-Forum diskutierte, war die Sache endlich klar: die Vergaser des Schwestermodells entlüften anders und benötigen keine Entlüftungsschläuche, die am Luftfilterkasten angeschlossen werden - daher sind die Bohrungen am Luftfilterkastendeckel auch geschlossen. Aber meine Vergaser konnten im eingebauten Zustand nicht entlüften, da die Entlüftungsbohrungen ja geschlossen waren. Also blieben Luftblasen in den Schwimmerkammern, so dass die Schwimmer die Ventile nicht schließen konnten und die Suppe fröhlich durch die Nadelventile hindurch in die Ansaugöffnungen überfließen konnte.
Nun war also der Fehler gefunden und schnell waren auch die Blind-Nippel durchbohrt, so dass dadurch nun entlüftet werden kann. Jedoch waren die Vergaser soeben auf die Reise nach Hamburg geschickt worden!
Inzwischen ist der 2. August erreicht, doch die Vergaser sind noch immer nicht zurück. Noch muss ich die Eisenschwein-Diät durchhalten. Wann wird die Dicke endlich wieder zufriedenstellend laufen, wann kann ich endlich wieder auf dem Bock sitzen?
Ich weiß nicht, ob Du dass nachvollziehen kannst, wie es so jemand wie mir geht, der so lange auf Entzug gesetzt wird. Es ist echt frustierend.

Ermahnung

In Sprüche 12,1 heißt es:

Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis;
und wer Ermahnung hasst, ist dumm.


Dieses Wort passt gar nicht in unsere moderne Welt hinein, wo jeder selbstbestimmt leben möchte, sich persönlich frei entfalten will und Autoritäten nur anerkannt werden, wenn sie mit staatlicher Macht ausgestattet sind. Auch leider viele Christen lassen sich nichts sagen, nehmen keine Zurechtweisung an, sind stolz und aufgeblasen. Die Bibel sagt, dass solches Verhalten dumm ist.

Gott hat uns als Gemeinde und Familie Gottes zusammengestellt, damit wir uns auch gegenseitig ermutigen und wenn es nötig ist, auch korrigieren. Wenn wir wirklich demütig sind, nehmen wir solche Korrekturen bereitwillig an, weil wir im Bruder oder in unserer Schwester Jesus sehen, nicht mehr den alten Menschen.

Peter Fox - Das Haus am See

Freitag, 31. Juli 2009

Gott sucht Anbeter

Habe gerade ein kleines Büchlein mit dem Titel "Lasst uns anbeten!" gelesen. Autor: Benedict Peters, Daniel-Verlag CH-Lychen / CLKV; ISBN 978-3-935955-07-2
Erstklassig! Sehr schön wird hier erklärt, was Anbetung wirklich ist und was nicht.

Banker, duckt Euch!

Wozu braucht man Banken und welche Aufgabe haben sie?
Nun, man braucht ein Konto, auf dem Einnahmen von verschiedenster Seite bargeldlos, bequem, billig und automatisch gesammelt werden. Von diesem Konto muss man ebenso alle Ausgaben bargeldlos, einfach, termingerecht und billig bezahlen können. Weiterhin will man sein Guthaben auch in Form von Bargeld überall auf der Welt abheben können – i.d.R. an Geldautomaten – oder direkt bargeldlos mit Plastik-Karten aller Art bezahlen können.
Also erstens: eine Bank ist erst einmal ein Dienstleister, der ein Girokonto zur Verfügung stellt, international mit anderen Banken vernetzt zusammenarbeitet und dafür natürlich Gebühren erheben darf, denn das Verwalten eines Kontos und die Durchführung von Geldtransaktionen bedeutet ja einen gewissen Aufwand.

Zweitens brauche ich hin und wieder jemanden, der mir in finanziellen Engpässen vorab Geld zur Verfügung stellt, dass erst zu einem späteren Zeitpunkt bei mir eingeht. Eine Bank wird also gebraucht, um Kredite zu gewähren.
Drittens, wenn ich viel Geld habe, aber nicht den Nerv habe, mich mit Geldanlagen auseinander zu setzen oder wenn ich das viele Geld nur kurzfristig habe, freue ich mich natürlich darüber, dass die Bank mir Guthabenzinsen gibt und erlaube den Bankern dafür, dass sie mit meinem Geld in der Zwischenzeit so viel Gewinn machen können, dass die Bank mir auf der einen Seite Zinsen zahlen kann, aber auf der anderen Seite auch noch mit davon profitieren kann – wenn ich dies nicht erlauben würde, wie soll dann die Bank Guthabenzinsen zahlen können? Natürlich erwarte ich von der Bank, dass sie mein Geld nicht verspekuliert und verliert – es ist ja mein Geld, nicht das Geld der Bank – und es mir genau dann, wenn ich es wünsche oder wie ich es mit der Bank vereinbart habe, wieder gibt. In diesem Fall nimmt mir die Bank viel Arbeit und auch Risiko ab, denn ich müsste ja sonst entweder das Geld im Sparstrumpf unter dem Kopfkissen ohne Zinsen lagern oder bargeldlos am Konto liegen lassen oder, wenn ich an einer Vermehrung des Geldes interessiert bin, mich selbst um Anlagemöglichkeiten kümmern, mögliche Anlageformen prüfen, Verträge abschließen und auch evtl. damit leben, dass der Partner zahlungsunfähig wird oder das Geschäft nicht den erhofften Ertrag bietet. Solange ich ein sogenannter Geschäftsmann bin, mag das ja noch mit der linken Hand machbar sein, aber als Proletarier habe ich in der Finanzwelt keinen Durchblick und würde schnell über´s Ohr gehauen.
Fünftens muss eine Bank also grundsätzlich vertrauenswürdig sein. Ich kann doch mein Geld nur Leuten geben, von denen ich mit Sicherheit ausgehen kann, dass Sie auf mein Geld wirklich gut aufpassen und mich nicht über´s Ohr hauen.


Soweit so gut. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?
Banken haben nicht mehr den Kunden im Mittelpunkt, sondern nur noch sich selbst! Sie vermehren ihr Eigenkapital auf Kosten der Kunden, denen sie irgendwelche Finanzprodukte verkaufen, die häufig zweifelhafte Renditen bringen, aber dem „Banker“ - also dem „Berater“ der Bank, satte Provisionen sichern.
Da Banken über vergleichsweise riesige Geldmittel verfügen, können sie Kursgefüge auf Finanzmärkten verzerren und überproportional beeinflussen. Der Verlierer ist meist der „Durchschnittsbürger“, der weniger Professionalität mitbringt und nur hinter den Banken und nicht direkt am Finanzmarkt teilnimmt.

Jeder weiß inzwischen auch, dass die aktuelle Wirtschaftskrise auf Fehlverhalten von Banken zurückzuführen ist. Man muss sich das mal vorstellen: Der Wirtschaft und den Bürgern ging es vergleichsweise gut. Und dann verspekulierten sich Banken reihenweise, Blasen zerplatzten und ganze Volkswirtschaften gingen aufgrund dessen abwärts. Wer ist der Leidtragende? Die Banken? Banken sind tote Organsiationen, die nicht „leiden“ können. Leiden können nur lebende Wesen, und das sind wir – Du und ich. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, weniger Gehalt – das verursacht „Leiden“.
Also sind Banker Schuld daran, dass mir insgesamt einige tausend Euro verloren gehen – nur, ich kann keinen einzigen greifen und das entgangene Geld zurückholen!

Was halte ich von Banken und Bankern? Nun, wer diesen Beitrag gelesen hat, der kann es sich sicherlich denken!

Vor der Winterpause 2008/2009


So sah das Eisenschwein aus, als ich es im Herbst 2008 gekauft hatte. Die grell-gelbe Lackierung gefiel mir nicht, die Heck-Koffer sind zwar schön groß, aber die Deckel zu klein und die Koffer ließen sich schlecht abnehmen - über das Kofferdesign kann man auch streiten.
Also habe ich mich zum Umlackieren entschlossen und will andere Koffer montieren. Die Vergaser mussten dringend gereinigt und überholt werden, der Luftfilterkasten war kaputt und musste ersetzt werden und so weiter...

Daher hat das Eisenschwein seit Ende der Saison 2008 größtenteils demontiert im Stall gestanden.
Sobald die Dicke wiederbelebt ist, gibt´s neue Bilder!

Der Eisenschweintreiber mit seiner Dicken


Gerade hat er sein Eisenschwein durch den Odenwald getrieben und gönnt ihm gleich eine Ruhepause.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Wahnsinn!

Fortschritt

Fortschritt beginnt mit Eigeninitiative - Progress begins with one´s own initiative